Internationale Aktivitäten
Seit 2016 sind wir international aktiv und versuchen unser Charta-Know-how einzubringen.
Dr. Robert Gaertner M.P.H. war langjähriger Geschäftsführer und Gesellschafter der EPOS Health Management und hatte diese zum europäischen Marktführer im internationalen Entwicklungsconsulting aufgebaut, bevor er 2013 das Palliativteam Hochtaunus mit Frau Dr. Elisabeth Lohmann gründete und schließlich Anfang 2014 EPOS Health Management verließ. Sein Know-how und sein Netzwerk, bestehend aus vielen erfahrenen Experten in der internationalen Zusammenarbeit rund um die Welt, dient nun der schrittweisen Weiterentwicklung der internationalen Tätigkeiten der Löwenzahn Hochtaunus gGmbH.
Unser Praxismodul als Upgrade für Ihr Ausbildungs-programm
Sie bieten exzellente internationale Ausbildungsprogramme im Bereich Global Health und Schmerztherapie an? Fachwissen und Leitlinien lassen sich heute global digital vermitteln – doch echte medizinische Handlungskompetenz erfordert den direkten Patientenkontakt und klinische Erfahrung.
Genau hier setzen wir an: Als gemeinnützige gGmbH in Deutschland bieten wir etablierten Global-Health-Anbietern, Fachgesellschaften und privaten Bildungsanbietern ein voll integrierbares Praxismodul. Sie konzentrieren sich weiterhin auf Ihr bewährtes theoretisches Curriculum – wir übernehmen als Ihr Partner vor Ort die praktische, klinische Ausbildung Ihrer internationalen Fachkräfte.
Mit unserem Angebot werten Sie Ihr Curriculum auf, steigern die Attraktivität Ihres Programms für internationale Teilnehmende und sichern nachhaltige Behandlungserfolge vor Ort.
Warum unser Praxismodul die ideale Ergänzung für Ihr Programm ist:
Brücke zwischen Theorie und Praxis: Das Angebot fungiert als das fehlende Puzzleteil („Praxismodul“), das bestehende, rein theoretische internationale Ausbildungsprogramme optimal ergänzt.
Konsequenter „Hands-on“-Ansatz: Während klassische Programme oft theorielastig sind, liegt der Fokus hier auf der direkten, praktischen Anwendung am Patienten bzw. in realitätsnahen Simulationen.
Integrierte Lehrkompetenz durch „Train-the-Trainer“: Absolventen lernen nicht nur, wie sie Schmerztherapie anwenden, sondern auch, wie sie dieses Wissen als Multiplikatoren in ihren Heimatländern nachhaltig weitergeben.
Tiefgehende Expertise in Palliative Care: Die nahtlose Verknüpfung von spezialisierter Schmerztherapie und Palliativmedizin bietet einen Mehrwert für die ganzheitliche Patientenversorgung.
Interprofessionelle Teamstruktur: Absolventen profitieren von der institutionalisierten Zusammenarbeit von Ärzten, spezialisierter Pflege, Psychologen und Physiotherapeuten auf Augenhöhe.
Patientenzentrierte Kommunikation & Angehörigenarbeit: Ein Schwerpunkt liegt auf Kommunikationstechniken bei schweren Diagnosen sowie der Einbindung von Angehörigen in das Schmerzmanagement.
Kleine Lerngruppen & intensives Mentoring: Keine Massenveranstaltungen – durch strikt limitierte Gruppengrößen wird eine individuelle Betreuung durch erfahrene Palliative Care Fachkräfte und Palliativmediziner garantiert, was eine hervorragende Lernumgebung schafft.
Standortvorteil Deutschland / Bad Homburg v.d.H.: Teilnehmer profitieren vom Zugang zu einem modernen und gut strukturierten Gesundheitssystem sowie deutschen Qualitätsstandards in der Medizin. Darüber hinaus ermöglicht die Lage in Bad Homburg eine besonders einfache und schnelle Anreise über den internationalen Flughafen Frankfurt
Gemeinnützige DNA (gGmbH): Als gemeinnütziges Unternehmen stehen die Qualität der Lehre und das Patientenwohl im Vordergrund – nicht die Gewinnmaximierung. Das macht uns zu einem verlässlichen, werteorientierten Kooperationspartner.
Lassen Sie uns gemeinsam globale Standards setzen. Bereit für eine Partnerschaft?
Wir passen unser Praxismodul flexibel an die Anforderungen Ihres Curriculums an. Bieten Sie Ihren Teilnehmenden das entscheidende praktische Upgrade, das sie zu echten Führungskräften in der Schmerztherapie und Palliative Care in ihren Heimatländern macht.
Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch, um die Integrationsmöglichkeiten unseres Praxismoduls in Ihr Programm zu besprechen:
Corinna Müller (M. Sc. Health Economics)
Telefon: 06172 5950214
Internationale Tätigkeiten schrittweise ausbauen
Mit Gründung der Löwenzahn Hochtaunus gGmbH sind alle gemeinnützigen Zwecke in die Löwenzahn gGmbH transferiert worden. Im September 2021 besuchte Martin Umbach, der uns mit seinen Projekterfahrungen ehrenamtlich unterstützt, Putevi Mira und überprüfte dabei auch den Einsatz unserer Spendengelder.
Geplant ist, unsere internationalen Tätigkeiten schrittweise auszubauen, um unser Charta-Know-how („Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“) in eine lokal angepasste hospizlich-palliative Versorgung einzubringen. Die rein finanzielle Förderung ist dabei nur die eine Seite. Wir sind aber auch bereit, intermittierend eigenes Personal vor Ort zu schicken, Pflegekräfte von dort bei uns zu schulen und digitales Back-up zu leisten.
Die Umsetzung dieser Ideen war Thema des Besuchs von Dr. Robert Gaertner und Martin Umbach Ende Juni 2022.
Unterstützung im Bürgerverein Putevi Mira
Unsere internationalen Aktivitäten wurden im Jahr 2016 durch Dr. Elisabeth Lohmann (Mitgründerin des Palliativteam Hochtaunus) und Martin Lemperle (Palliative Care Fachkraft) initiiert. Sie hatten in Bosnien-Herzegowina den Bürgerverein „Putevi Mira“ (= Friedenswege) in der Stadt Kozarska Dubica besucht. Neben dem fachlichen Austausch und vielen freundschaftlichen Begegnungen wurde als messbares Ergebnis eine monatliche finanzielle Unterstützung vereinbart. Seither beteiligen wir uns an der Finanzierung der Projekte „Würdiges Leben im Alter“ und der „Begegnungsstätte für ältere Menschen“.
Im Projekt „Würdiges Leben im Alter“ machen Pflegerinnen Hausbesuche bei alten, alleinstehenden Menschen. Sie kontrollieren den Blutdruck und den Blutzucker, überwachen die regelmäßige Einnahme der Medikamente, helfen bei der Körperpflege und gehen für sie einkaufen. Die „Altenbegegnungsstätte“ befindet sich mitten in der Stadt. Hier treffen sich Senior*innen bei einem Kaffee, lesen die Tageszeitung oder beschäftigen sich mit Gesellschaftsspielen.
Die Stadtverwaltung unterstützt ebenfalls die Aktivitäten von Putevi Mira und stellt kostenlose Büroräume zur Verfügung.
Fortschritte vor Ort
Wir möchten zukünftig regelmäßig über die Fortschritte vor Ort berichten, deshalb finden Sie die neuesten Entwicklungen hier:
Neues vor Ort August 2026
Einen aktuellen Lagebericht finden Sie hier…




